Das SOULSTEPS-Programm

 

Vier Schritte für einen guten Umgang mit Stress

Die soulsteps-Methode unterstützt Dich in vier aufeinander aufbauenden Schritten und hilft Dir zu verstehen, was es bedeutet, durch toxischen Stress belastet zu sein.

Psychische Belastungen durch TOXISCHEN STRESS

Psychische Belastung durch toxischen Stress

Ein permanent hoher Stresslevel ist häufig die Ursache psychischer Belastungen oder somatischer Erkrankungen.

Auswirkungen von TOXISCHEM STRESS können sein…

  • Selbstwertprobleme
  • Wut und Ärger
  • Beziehungsprobleme
  • Schwierigkeiten oder Stillstand im Job
  • Depressionen
  • Ängste
  • Burnout
  • Schlafstörungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Es geht also darum, krankmachendem Stress nicht länger hilflos ausgeliefert zu sein, sondern gesunde Strategien im Umgang mit Stress und Überforderung zu entwickeln. Denn dann kann unser Leben selbstbestimmter, geerdeter und gesünder werden.

Unsere Antwort darauf: Die SOULSTEPS-Methode

Je besser Du Deine Stressdynamiken verstehst, je öfter Du in stressigen, herausfordernden Situationen eine Strategie hast und weißt, was jetzt und auch langfristig gut funktioniert, desto weniger kann Stress Dich krank machen. Den Stress einfach auszuhalten ist keine Lösung und wird auch nicht zu einem zufriedeneren und gesünderen Leben führen. Denn auf Dauer macht toxischer Stress ernsthaft krank. Burnout ist nur eine der möglichen Folgen.

Die SOULSTEPS-Methode unterstützt Dich in den vier aufeinander aufbauenden Schritten, nachhaltige Strategien im Umgang mit toxischem Stress und Überforderung zu entwickeln.

Step 1: STOP – 5 Übungen (Audio) à 25-30 Min.
Methode: angeleitete Übungen, auf Basis der MBSR-Methode nach J. Kabat-Zinn.

Step 2: DISCOVER – 4 Sessions (Video) à 60-90 Min., Psychoedukation, Workbook.
Methode: angeleitete Erforschung und Übungen aus der Gestalttherapie und Systemischen Therapie.

Step 3: REFRAME – 5 Sessions (Video) à 60-90 Min., Psychoedukation, Workbook.
Methode: angeleitete Imaginationen aus der Körperpsychotherapie.

Step 4: MANIFEST – 12 Sessions (Live) à 90 Min.
Monatlicher persönlicher Austausch zur Reflektion und Festigung, Online.

 

In den einzelnen Steps arbeiten wir mit angeleiteten Übungen, Psychoedukation sowie dem
soulsteps-Workbook.

  1. STOP  Mehr erfahren >>
  2. DISCOVER Mehr erfahren >>
  3. REFRAME Mehr erfahren >>
  4. MANIFEST Mehr erfahren >>

 

Was ist toxischer Stress eigentlich?

Auf diese Frage würde jeder spontan und situativ wahrscheinlich ganz unterschiedlich antworten:

  • Der Stau, der einen daran hindert, pünktlich zur Arbeit zu kommen
  • Das Baby, das nachts schreit, statt zu schlafen
  • Die Beziehung, die in der Krise steckt
  • Der Chef, der die Arbeit kritisiert
  • Oder vielleicht die Angst, den Job zu verlieren
  • Möglicherweise sind für viele Menschen auch der Lockdown und das allgegenwärtige Thema Pandemie gerade der Stresstreiber Nr. 1

In fordernden Situationen sind wir oft völlig angespannt und alle Sinne stehen auf Alarm. Das Herz schlägt schneller, der Atem wird kürzer und der ganze Körper meldet: Stress! Grund dafür ist das Hormon Cortisol. Bei kurzfristigem Stress kann das Stresshormon enorme Energie freisetzen und kurzfristig sogar die Immunabwehr stärken. Bleibt der Stresslevel dauerhaft hoch, man spricht jetzt von chronischem Stress, kann Cortisol aber auch viel Schaden anrichten. Das Immunsystem wird geschwächt, die Leistungsfähigkeit sinkt und der Körper wird anfällig für körperliche und psychische Beschwerden.

Panikattacke auf öffentlichen Plätzen

Was ist Stress wissenschaftlich betrachtet?

Auslöser dafür, dass unser Stresssystem hochfährt, sind sogenannte Stressoren.
Grundsätzlich unterscheidet die Stressmedizin drei Stress-Ebenen:

1. Guter Stress

Er ist in der Regel kurz, Stressforscher sprechen auch von einer Episode. Wir erleben zum Beispiel eine fordernde Situation, die schnelles und umsichtiges Handeln erfordert. Wir verfügen über die nötigen Informationen, entscheiden und lösen das Problem. Der Druck lässt nach, die Anspannung auch und das Stresssystem, das kurzfristig hoch aktiv war, kommt wieder in die Ruheposition.

2. Tolerierbarer Stress

Jetzt ist der Druck größer und unsere Möglichkeiten zu handeln sind eingeschränkt. Wir geraten in Situationen, in denen wir das stresserzeugende Problem nicht lösen können. Aber wir können versuchen, unsere Haltung zu verändern.

3. Toxischer Stress

Forscher sprechen von giftigem Stress, wenn wir uns in einer Lage befinden, in der das Stresssystem dauerhaft hochaktiv ist.
Oft verharren wir in dieser Lage, ohne etwas Konkretes zu unternehmen. Die Auswirkungen können verheerend sein – nicht nur für unsere Lebensqualität, sondern auch für unsere Gesundheit.

Im Stressmodus arbeiten alle Bereiche des Gehirns, vernetzen sich und tauschen Informationen aus. Das ist ohne Frage höchst energieaufwändig.

Man kann sich das Gehirn wie einen Baum vorstellen, in dessen Zweigen Lichterketten hängen. Arbeitet es normal, ist nur ein Zweig erleuchtet. Unter Stress erstrahlt der ganze Baum.

Bei kurzfristigen Stress-Episoden fällt es dem Körper leicht, diese punktuell hohen Energieanforderungen des Gehirns zu erfüllen. Sind die Stress-Episoden aber dauerhaft, wird der Energiestoffwechsel des Gehirns durch die übermäßige Beanspruchung gestört oder sogar geschädigt.

Und irgendwann kommt es zur Krise:

Das Gehirn kann nicht so schnell so viel Energie bekommen, wie es unter der Stresslast benötigt. Das Stresssystem kann aber auch nicht einfach in den Ruhemodus zurück weil die stressige Episode noch nicht abgeschlossen ist. Dann entsteht das Dilemma – für das es kurzfristig nur eine Lösung geben kann: Das Gehirn selbst muss seine Leistung herunterfahren, Stress hin oder her.
Wir werden müder – bis zur totalen Erschöpfung.

Mehr zum Thema Stress behandeln wir in Step 2.